Luna me dea
Eine Objekttheater-Performance mit Licht- und Schatten-Projektionen zur improvisierten Musik von Kontrabass und Ney. Bilder und Musik lassen die Stimmung einer fremden Landschaft assoziieren. Medea.
Es ist die Grenzregion zwischen den Kulturen, die Zwischenwelt von Tag und Nacht, von Frau und Mann. Die Schnittstelle der Zeit.
Medea ist auch der Name einer Frau. Der Überlieferung nach die Tochter des Königs von Kolchis am Schwarzen Meer. Wo der Mond Göttin war.
Die Frau floh aus ihrer Heimat in das reichere Korinth. Ein Land mit anderen Sitten und Werten. Einer Kultur, in der sie, die Fremde, später das Opfer war.
Es ist die Zeit des Umbruchs. Sicher gemeinte Gründe sind ausgespült. Medea durchdringt die Wand.
Spiel, Licht und Schatten: Beate Simon Musik: Murat Cakmaz, Guido Beckmann. Mise en scéne: Win Paetzel